Eisbadewanne oder Eistonne: Badewanne, Wanne und runde Tonne

Viele suchen nach einer Eisbadewanne und stellen sich eine Wanne in Badewannenform vor, in der man liegt. Die Tonne auf dieser Seite ist keine: Sie ist rund, 85 cm im Durchmesser und 75 cm hoch, und man sitzt darin aufrecht, mit geradem Rücken und angewinkelten Knien, das Wasser je nach Körpergröße bis zu den Schultern. Dafür braucht sie nur einen Kreis von 85 cm als Stellfläche. Wer unbedingt liegen möchte, sucht besser eine längliche Wanne; wer wenig Platz hat, kommt mit der runden Eistonne für Zuhause meist gut zurecht.

Die eigene Badewanne ist der einfachste Weg, das Eisbaden zu Hause auszuprobieren. Sie hat zwei Schwächen: Sie braucht viel Eis und hält die Kälte nicht, weil weder Wand noch Deckel isolieren. Ein Kunststoffbottich oder eine Viehtränke fasst viel Wasser, ist aber schwer und sperrig. Die isolierte Eistonne liegt dazwischen: dreilagige Wand, gepolsterter Deckel, 330 Liter, leer 3,8 kg und nach der Saison gefaltet in einer Tasche verstaut.

Der richtige Standort für das Eisbad zu Hause

Gefüllt enthält die Tonne rund 330 kg Wasser, dazu kommt die Person. Sie braucht deshalb einen ebenen, stabilen Boden, der diese Last trägt: Terrasse, Garten, Garage oder eine Waschküche mit Bodenablauf. Auf einem Balkon oder in einer Wohnung im Obergeschoss fragen Sie vor dem ersten Befüllen die Hausverwaltung oder den Vermieter, welche Last zulässig ist. Denn die ganze Last ruht auf einem Kreis von 85 cm und verteilt sich nicht über die gesamte Fläche. Die Antwort hängt vom Gebäude ab; verlassen Sie sich nicht auf das Aussehen des Bodens.

Planen Sie gleich mit, wohin das Wasser beim Ablassen fließt: über den seitlichen Schlauch nach draußen, in eine Dusche oder über einen Bodenablauf, auf den Sie den Stopfen im Boden der Tonne setzen. Draußen wählen Sie einen schattigen Platz, damit die Sonne die schwarze Wand nicht aufheizt. Drinnen schützen Sie einen empfindlichen Bodenbelag mit einer Plane, falls er kein Wasser verträgt, und lassen rundherum Platz, um den Deckel abzunehmen.

Badewanne, Bottich oder Eistonne: was ein Eisbad zu Hause jeweils verlangt
Badewanne im HausKunststoffbottich oder ViehtränkeFaltbare isolierte Eistonne (das Set)
Eis: viel, weil nichts die Kälte hältEis: je nach Volumen und ModellEis: rechnerisch rund 22 kg für 250 L von 20 °C auf 12 °C, in der Praxis mehr
Kälte halten: schlecht, keine Isolierung, kein DeckelKälte halten: je nach ModellKälte halten: isolierte Wand und Deckel, aber ohne Kühlgerät; im Sommer erwärmt sich das Wasser
Platz: schon vorhandenPlatz: groß, schwer und sperrigPlatz: ein Kreis von 85 cm, 75 cm hoch
Haltung: liegendHaltung: je nach FormHaltung: aufrecht sitzend, Knie angewinkelt
Ablassen: über den Abfluss der WanneAblassen: je nach ModellAblassen: seitlicher Schlauch mit Ventil oder Stopfen im Boden
Verstauen: entfälltVerstauen: bleibt stehenVerstauen: gefaltet in einer Tasche von 75 x 44 cm

Befüllen und kühlen: wie viel Wasser, wie viel Eis

Füllen Sie die Tonne nicht bis zum Rand, sondern mit rund 250 Litern, damit Platz für den Körper bleibt. Wie viel Eis Sie brauchen, lässt sich ausrechnen: Um 250 Liter von 20 °C auf 15 °C abzukühlen, sind es rund 13 kg Eis, auf 12 °C rund 22 kg, auf 10 °C rund 28 kg. Kommt das Wasser mit 15 °C aus der Leitung, reichen für 10 °C rund 14 kg. Das sind Rechenwerte ohne Verluste; in der Praxis brauchen Sie mehr, weil Luft, Boden und Sonne Wärme nachliefern.

Geben Sie das Eis erst kurz vor dem Bad hinein und halten Sie den Deckel dazwischen geschlossen. Häufig genannt werden Wassertemperaturen von etwa 10 bis 15 °C; fangen Sie weniger kalt an. Ein Thermometer gehört nicht zum Set, ist aber nützlich, um die Temperatur abzulesen, statt sie zu schätzen. Im Winter kommt das Leitungswasser oft kälter aus dem Hahn, dann genügt weniger Eis, und Sie können die Temperatur von Bad zu Bad in kleinen Schritten senken.

Eisbaden zu Hause: das erste Bad Schritt für Schritt

Sprechen Sie vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt, wenn Sie eine Herzerkrankung, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, eine Durchblutungsstörung (einschließlich Raynaud-Syndrom), Diabetes oder Epilepsie haben, schwanger sind oder in medizinischer Behandlung sind. Diese Seite ersetzt keinen ärztlichen Rat. Baden Sie nie allein: Eine aufmerksame Person bleibt in der Nähe; sagen Sie ihr vorher, wie lange Sie im Wasser bleiben wollen, damit sie Sie daran erinnert. Kein Alkohol, keine Drogen und keine Medikamente, die schläfrig machen, vor oder während des Bades.

Ein Kälteschock kann schon in Wasser von 15 °C oder weniger auftreten: Er raubt den Atem und lässt das Herz schneller schlagen. Deshalb steigen Sie langsam ein und atmen ruhig. Bei Schwindel, Schmerzen in der Brust, Taubheitsgefühl oder unkontrollierbarem Zittern steigen Sie sofort aus. Wählen Sie für das erste Bad einen Moment ohne Zeitdruck. So läuft es ab:

  • Temperatur mit einem eigenen Thermometer prüfen, die Begleitperson ist da.
  • Langsam einsteigen, ruhig atmen, auf das Sitzkissen setzen.
  • Den Kopf über Wasser halten, den Nacken am oberen Ring abstützen.
  • Nach 1 bis 2 Minuten aussteigen, beim geringsten Unwohlsein früher.
  • Abtrocknen, anziehen und den Deckel wieder schließen.

Nach dem Bad: ablassen, Wasser wechseln, verstauen

Lassen Sie das Wasser über den seitlichen Schlauch mit Ventil oder über den Stopfen im Boden ab, nie durch Kippen der Tonne: Voll ist sie viel zu schwer, und die Haltestangen können verrutschen, wenn man sie neigt. Der Lieferant rät, das Wasser alle 10 bis 15 Tage zu wechseln. Vor dem Zusammenfalten muss die Tonne ganz trocken sein, und im Winter darf das Wasser in ihr nie gefrieren. Bleibt die Tonne länger unbenutzt, lassen Sie das Wasser ab, statt es stehen zu lassen.

Die Tonne ist für Kinder verboten, auch zum Spielen. Eine US-Behörde für Produktsicherheit weist darauf hin, dass Ertrinken die häufigste Todesursache bei Kindern von 1 bis 4 Jahren ist und dass Badewannen, Eimer und Whirlpools im Haushalt dazugehören. Deckel zu, sobald niemand badet, Tonne leeren, wenn niemand sie beaufsichtigt, und nie ein Kind ohne Erwachsenen in der Nähe.

Was im Set ist, Lieferung und Rückgabe

Das Set des Shops Ice Bath Tub ist genau der Inhalt des Kartons: die Tonne mit 6 Stangen, der isolierte Deckel, eine isolierende Staubschutzhülle, die Handpumpe für den oberen Ring (nur er wird aufgepumpt), das Sitzkissen zum Befüllen mit Wasser, Ablaufschlauch und Ventil, 2 Reparaturflicken, 2 Dichtungen, die Transporttasche und die Anleitung. Thermometer und Bodenmatte sind nicht dabei. Machen Sie nach dem Empfang einen Dichtheitstest über 24 Stunden; zeigt sich ein Leck, gibt es nach Fotos einen Umtausch; zwei Flicken liegen ohnehin bei.

Geliefert wird kostenlos aus einem Lager in der EU, ohne Zollschritt. Nach 1 bis 2 Werktagen Vorbereitung dauert die Lieferung nach Deutschland 3 bis 8 Werktage, als Richtwert, nicht als garantiertes Datum; die Sendungsnummer kommt per E-Mail. Innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt gilt: zufrieden oder Geld zurück, für ein vollständiges, unbenutztes oder nur ausprobiertes Set in Originalverpackung. Die Rücksendung zahlen Sie, außer bei defekter, falscher oder nicht vertragsgemäßer Ware; erstattet wird spätestens 14 Tage nach Eingang. Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen gilt zusätzlich.

Häufige Fragen

Kann ich ein Eisbad in meiner Badewanne machen?

Ja, zum Ausprobieren ist die Badewanne ein guter Anfang, denn sie kostet nur das Eis. Sie hält die Kälte allerdings nicht, weil weder Wand noch Deckel isolieren, und sie braucht entsprechend viel Eis. Wer regelmäßig baden möchte, greift eher zu einem isolierten Behälter mit Deckel. Die Sicherheitsregeln gelten in der Wanne genauso.

Wie viel Eis brauche ich für 250 Liter?

Rechnerisch rund 13 kg, um 250 Liter von 20 °C auf 15 °C zu bringen, und rund 22 kg für 12 °C. Diese Werte berücksichtigen keine Verluste: Luft, Boden und Sonne liefern Wärme nach, planen Sie also mehr ein. Je kälter Ihr Leitungswasser, desto weniger Eis brauchen Sie.

Wo stelle ich die Eistonne in einer Wohnung auf?

Auf einen ebenen Boden, der rund 330 kg Wasser plus die Person trägt, und nahe an einer Stelle, an der Sie das Wasser ablassen können, etwa neben einer Dusche. Im Obergeschoss oder auf dem Balkon fragen Sie vorher die Hausverwaltung oder den Vermieter, welche Last zulässig ist.

Wie oft muss ich das Wasser wechseln?

Der Lieferant empfiehlt einen Wechsel alle 10 bis 15 Tage. Dazwischen hält der geschlossene Deckel Laub und Staub fern. Lassen Sie das Wasser über den Schlauch oder den Stopfen im Boden ab, nie durch Kippen, und trocknen Sie die Tonne, bevor Sie sie zusammenfalten.

Wie lange sollte das erste Eisbad dauern?

Beginnen Sie mit 1 bis 2 Minuten und steigen Sie früher aus, sobald Sie sich unwohl fühlen. Wer weitermacht, verlängert langsam. Eine ideale Dauer gibt es nicht zu versprechen. Wichtiger sind ein langsamer Einstieg, der Kopf über Wasser und eine Person, die dabei in der Nähe bleibt.

Quellen

Unsere Ratgeber stützen sich auf die Produktangaben des Lieferanten und auf öffentlich zugängliche Dokumentation. Wir haben die Tonne nicht selbst getestet.